Nassmaniküre
Kurzdefinition
Die Nassmaniküre ist eine klassische Maniküre-Technik, bei der Hände und Nägel vor der Bearbeitung in Wasser eingeweicht werden.
Lange Definition
Bei der Nassmaniküre werden die Hände oder Nägel zunächst in einem warmen Wasserbad eingeweicht. Ziel ist es, die Nagelhaut und die umliegende Haut aufzuweichen, um sie anschließend leichter zurückschieben oder entfernen zu können.
Diese Form der Maniküre wird häufig im privaten Bereich oder bei klassischen Kosmetikbehandlungen angewendet. Das Einweichen macht die Haut geschmeidig und kann als angenehm und entspannend empfunden werden, insbesondere in Kombination mit pflegenden Zusätzen oder Ölen.
Im professionellen Nageldesign wird die Nassmaniküre heute jedoch seltener eingesetzt. Der Grund dafür ist, dass sich der Naturnagel durch Wasser vorübergehend ausdehnt. Wird im Anschluss direkt lackiert oder modelliert, kann dies die Haftung beeinträchtigen und die Haltbarkeit von Produkten negativ beeinflussen.
Die Nassmaniküre eignet sich daher vor allem für Pflegebehandlungen ohne anschließende Modellage oder für Kund:innen, die Wert auf eine klassische, entspannende Handpflege legen.
Verwandte Begriffe
- Maniküre
- Trockenmaniküre
- Nagelhaut
- Nagelpflege
- Naturnagel
- Spa-Maniküre
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